Ich bin ein Stechmückenmagnet. Habe ich „süßes Blut“?

Zunächst einmal- nur weibliche Mücken stechen, denn nur sie benötigen die im Blut enthaltenen Proteine zur Eierproduktion und nicht etwa, um sich satt zu trinken. Auch der Geschmack, insofern man von einem solchen sprechen kann, ist ihnen egal. Stechmücken sind eher an olfaktorischen Komponenten interessiert: Sie riechen uns gerne!

  1. Kohlendioxid: Das Dilemma für uns Menschen- mit jeder Ausatmung setzen wir Kohlendioxid frei und uns auf die Speisekarte. Studien belegen, dass leider gerade Schwangere besonders beliebte Opfer sind, da sie „für 2 atmen“.
  2. Körpergeruch: Und zwar den für uns eher unangenehmen, wie z.B. Schweiß. Typischer „Opfergeruchskomponenten“ sind also Milchsäure, Harnsäure, Ammoniak und andere Stoffwechselprodukte, die wir über den Schweiß absondern.
  3. Genetische Zusammensetzung: Ja, leider wird die Attraktivität für Mücken vererbt und ist in vielen Fällen genetisch bedingt.  Bewiesen ist: eineiige Zwillinge werden häufiger gestochen als zweieiige.

Natürlich spielen noch andere Faktoren eine große Rolle und kein Mensch ist aufgrund seines individuellen Geruches zu 100% vor Stichen gefeit. Wir melden uns mit updates aus der Forschung! Bis dahin empfehlen wir diesen Artikel aus dem GEO online Magazin zum weiterlesen.

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